Die Entdeckung der Beziehungspyramide

Ein idealtypisches Modell: Die sogenannte Spenderpyramide

Wir kennen sie alle aus den Lehrbüchern: die gute alte Spenderpyramide. Die Bezeichnungen mögen sich hin und wieder ändern, aber im Grunde sagt dieses (idealtypische, also nicht 1:1 in der Realität existierende) Modell aus, dass sich ein Spender in seiner Beziehung zur Organisation von unten nach oben innerhalb der Pyramide bewegt.

Vom Organisationsfremden zum Erstspender, weiter zum Gelegenheitsspender, Dauerförderer, vielleicht gar Großspender oder Erblasser. Als Maßstab wird zumeist auf den Spendenbetrag geachtet, so der Pyramidenaufbau. Je weiter oben, desto höher die jährliche Spende, desto höher der zu leistende individuelle Aufwand in der Kontaktpflege.

Dieses Modell hat in der Praxis sicher seine Berechtigung und vermag viele Spender-Organisations-Kontakt abzubilden. Das Modell ist auch hilfreich, wenn es um die Konzeption von Fundraising-Instrumenten geht, welche adäquat zur jeweiligen Gruppe passen sollen. Aber es betrachtet den Spender doch sehr von der Objektseite und von der monetären Bedeutung. „Die Entdeckung der Beziehungspyramide“ weiterlesen