Tiefer Fall: Transparenzpreis von PwC abgestürzt

Ein Preis ohne moralischen Wert.
Ein Preis ohne moralischen Wert.

Von 2005 bis 2012 hat sich die Wirtschaftsprüfung- und Beratungsgesellschaft PwC mit dem „Transparenzpreis“ in der Nonprofit-Szene Deutschlands getummelt. Damit traf das Unternehmen den Zeitgeist, denn im Nachklapp zu den Rekordspenden zugunsten der vom Tsunami betroffenen Länder, war die Frage, wieviel der eingegangenen Spenden werden zielgerichtet und effizient eingesetzt, in der öffentlichen Diskussion. Die UNICEF -Debatte, welche mit dem kurzzeitigen Verlust des DZI-Spendensiegels endete, tat ihr übriges. Transparenz war in aller Munde, zumindest bei den Medien.

Dabei war der Transparenz-Preis, der zuletzt im zweijährigen Rhythmus und 2012 vergeben wurde, nie unumstritten. Es begann damit, dass zu Beginn den angefragten Spendenorganisationen gedroht wurde, dass im Fall einer Verweigerung der Zusammenarbeit, diese Weigerung öffentlich gemacht würde. Damit wurde gleich zu Anfang viel Kredit verspielt.

Luxemburg-Leaks und die verlorene Reputation

Es war nie unumstritten, warum gerade ein international agierendes und in der Welt der Wirtschaft tätiges Unternehmen ausgerechnet in der Lage sein soll, Standards für Transparenz im Nonprofit-Sektor aufzustellen. Diese Zweifel wurden nun mehr als bestätigt. „Tiefer Fall: Transparenzpreis von PwC abgestürzt“ weiterlesen