Fundraising-Idee: Wunschbaum

Wunschbaum eines Kindergartens
Wunschbaum mit auf abnehmbaren Blättern formulierten Wünschen eines Kindergartens

Jetzt zur Adventszeit gibt es sie in vielen Rathäusern und Einkaufszentren: Wunschbäume. So ein traditioneller Wunschbaum enthält Zettel, auf welchen Kinder je einen Weihnachtswunsch notieren dürfen in einem vorgegebenen Wert (z.B. 20 Euro maximal). Diese Zettel können dann von Spendern abgenommen werden, welche dann den gewünschten Gegenstand kaufen und an der Abgabestelle hinterlegen.

Nun ist es aber so, dass mancherorts diese Wunschbäume und Wunschaktionen derart beliebt sind, dass einem schon die Kinder aus bedürftigen Familien „ausgehen“, wenn man nicht doppelt und dreifach wünschen möchte. In Stuttgart erlebe ich gerade eine solche Häufung von Anfragen. Dahinter steckt immer der Gedanke von Spendern, dass die Spende direkt bei einem Kind ankommt und – oft verlangt – bei einer persönlichen Übergabe des Geschenks die glücklichen Augen Dankbarkeit und Freude ausstrahlen. Gerade mit der letzteren Vorstellung kann ich persönlich nur wenig anfangen.

Der „alternative“ Wunschbaum

In einem Kindergarten meines Arbeitgebers fotografierte ich kürzlich diesen Baum an der Türe. Wie ich von der Leiterin erfuhr, ist es ein Wunschbaum für den erst kürzlich eröffneten Kindergarten. Auf den Blättern stehen Wünsche, welche der Kindergarten hat. Es geht also um kleine und größere Anschaffungen für die Einrichtung selber, nicht aber für die Kinder. „Fundraising-Idee: Wunschbaum“ weiterlesen