Jäger und Sammler

sanddorn-klIch liebe kollegialen Austausch. Es ist für mich spannend, mit welchen Ansätzen und Ideen andere Fundraiserinnen und Fundraiser an ihre Aufgaben gehen. Manches davon finde ich sehr gut, bei anderem habe ich meine Fragezeichen und hin und wieder denke ich darüber nach, was sich adaptiere ließe. Ja, das Rad muss nicht immer neu erfunden werden.

Mein Tipp: Lassen Sie sich inspirieren von dem, was andere machen.

Blindes Kopieren bringt meist wenig. Denn gute Fundraisende passen eine Idee genau auf ihre Organisation an. Wer blind kopiert, spart sich zwar viel Zeit, aber das Ergebnis wird auch hinter den Erwartungen zurück bleiben. Und … reines Kopieren ist auch oft nicht zulässig – denken Sie an das Urheberrecht.

Aber sich von einer Idee inspirieren zu lassen und dann maßgeschneidert auf die eigene Arbeit anzuwenden – das ist legitim, kreativ und … erfolgreich!

Und so bitte ich auch in diesem Jahr wieder meine Arbeitskollegen und Nachbarn, mir die – nicht benötigten – Mailings, welche sie privat erhalten, zu geben. Da kommt ganz schön etwas zusammen. Die meisten Kollegen geben sie mir mit etwas schlechtem Gewissen und der Frage, “ob ich das wirklich alles mag”. Aber “no pain, no gain”, manchmal findet sich wirklich ein schönes und ansprechendes Mailing dabei. Ein Mailing, bei welchem ich merke, dass sich da jemand wirklich Arbeit gemacht hat und es nicht nach kurzem Briefing in einer “Mailingfabrik” fabriziert wurde.

Fazit: Lassen Sie sich inspirieren. Sammeln Sie Material anderer Organisationen und sehen Sie es sich kritisch an. Bitte Sie Ihre Kollegen, Ihnen beim Sammeln zu helfen.