Jan 152015
 
Was begrenzt den Begriff des "Regionalen Fundraisers"?

Was begrenzt den Begriff des “Regionalen Fundraisers”?

In den letzten Jahren fiel mir regelmäßig der Begriff “Regionale Fundraiser” auf. Für diese Gruppe wurden Bücher verfasst, Seminare angeboten und Artikel geschrieben. Was ich aber nie so richtig fand, war eine allgemein anerkannte, griffige und abgrenzbare Definition, was nun einen regionalen Fundraiser ausmacht. Und zu welchen anderen Fundraisern erfolgt die Abgrenzung?

Am einfachsten scheint es, den Begriff wörtlich zu nehmen. Dann gäbe es lokal, regional, national und international tätige Fundraiser (irgendwann sicher auch intergalaktische, unterirdische gibt’s auch schon). Der Begriff regionaler Fundraiser bezöge sich dann darauf, dass das Fundraising innerhalb einer geographischen Region stattfände.

Jedoch: Betrachte ich mir die Inhalte der Seminare und Veröffentlichungen, Continue reading »

Dez 162014
 
Der andere Spendenstein

Diese Tage erhielt ich das aktuelle Förderermagazin des Landesmuseum Württemberg (Altes Schloss). Darin war ein Spendenprospekt, der für einen Beitrag zur Renovierung des Museums warb. Was mir sofort ins Auge stach, war der überall präsent dargestellte Stein mit der Aufschrift “Mein Stück Altes Schloss”. Jeder Spender erhält ab einer Spende von 50 Euro ein Exemplar [weiter lesen]

Dez 082014
 
DZI - zwischen Orientierungshilfe und Überheblichkeit

Vor einigen Wochen rief mich ein Spender in der Arbeit an. Er war hörbar aufgebracht und ich ging innerlich etwas in Deckung, was nun kommen würde. Aber zu meiner Überraschung ging es überhaupt nicht um das kürzlich verschickte Mailing, sondern um eine Beilage in seiner Kirchengebietszeitung. Da würden, so sagte er mir, allen Hilfswerke, die [weiter lesen]

Dez 022014
 
Fundraising-Idee: Wunschbaum

Jetzt zur Adventszeit gibt es sie in vielen Rathäusern und Einkaufszentren: Wunschbäume. So ein traditioneller Wunschbaum enthält Zettel, auf welchen Kinder je einen Weihnachtswunsch notieren dürfen in einem vorgegebenen Wert (z.B. 20 Euro maximal). Diese Zettel können dann von Spendern abgenommen werden, welche dann den gewünschten Gegenstand kaufen und an der Abgabestelle hinterlegen. Nun ist [weiter lesen]

Nov 252014
 
Verbrauchsstiftung - die smarte Alternative

Im letzten Beitrag zeigte ich mich ob der Flut kleiner und kleinster Stiftungsgründungen skeptisch, ob das Modell Stiftung wirklich für so viele Einsatzgebiete taugt, wie es oft vorgeschlagen wird. Eine Alternative zur Gründung einer auf ewig existierenden Stiftung ist die Verbrauchsstiftung. Die Verbrauchsstiftung stellt einen Sonderfall der Stiftung bürgerlichen Rechts dar. Das Modell der Verbrauchsstiftung [weiter lesen]

Nov 182014
 
Scheinriese Stiftung

Ich bin ein Freund von Stiftungen … wenn sie zum Fundraising-Mix einer Organisation passen. Zwei Stiftungen habe ich auch maßgeblich konzipiert und bei einer Geburtshilfe geleistet. Doch wie ich auch hier im Blog schon schrieb: Eine Stiftung zu gründen, weil es gerade in Mode scheint oder einem nichts besseres einfällt, halte ich für einen groben [weiter lesen]

Nov 132014
 
Tiefer Fall: Transparenzpreis von PwC abgestürzt

Von 2005 bis 2012 hat sich die Wirtschaftsprüfung- und Beratungsgesellschaft PwC mit dem “Transparenzpreis” in der Nonprofit-Szene Deutschlands getummelt. Damit traf das Unternehmen den Zeitgeist, denn im Nachklapp zu den Rekordspenden zugunsten der vom Tsunami betroffenen Länder, war die Frage, wieviel der eingegangenen Spenden werden zielgerichtet und effizient eingesetzt, in der öffentlichen Diskussion. Die UNICEF [weiter lesen]

Nov 072014
 
Happy End - Spender gut verabschieden

Wir geben uns im Allgemeinen viel Mühe, wenn es darum geht, neue Spender in einer Organisation willkommen zu heißen. Zumindest ist es uns eine Menge Papier wert, wenn ich mir die Begrüßungs-Umschläge so ansehe, die ich erhielt. Doch wie sieht es aus, wenn uns Spenderinnen und Spender verlassen? Gute Abschiede sind selten Wenn Spender nicht [weiter lesen]

Okt 092014
 
Entbehrlich werden - so geht es

Kürzlich forderte ich auf, im Job entbehrlich zu werden. Nicht unbedingt im Sinne, dass künftig Industrieroboter die Arbeit von Fundraisern übernehmen können, sondern im Sinne, dass man guten Gewissens in Urlaub, auf eine neue Stelle und zu neuen Aufgaben gehen kann. Oder dass man sich – der Jahreszeit gemäß – bei einer Krankheit auch auskuriert. [weiter lesen]