Spendenboxen: Nur wirksam mit der richtigen Aufschrift

Wer bei Festen, bei einer Kollekte oder stationär im Einzelhandel eine Spendenbox aufstellt, wird vielleicht von folgendem Tipp profitieren: Richard Wiseman (R. Wiseman: Wie sie in 60 Sekunden Ihr Leben verändern, S. 81) hat ein Experiment mit dem Einsatz von Spendenboxen in Buchhandlungen beschrieben. Dabei wurden jeweils vier Spendenboxen mit identischem Förderzweck und Design an unterschiedliche Filialen einer Buchhandelskette in USA geschickt. Der einzige Unterschied bei den Boxen bestand in der Aufschrift. Die Aufschrift auf den vier verschickten Spendenboxen lautete nämlich alternativ: Weiterlesen »

 
Psychologie: Warum wir Spender direkt ansprechen - der Bystander-Effekt

Wir kennen es aus den Lehrbüchern: Der Spendenbrief soll so nah wie möglich am persönlichen Brief dran sein, damit er seine Wirkung optimal entfalten kann. Doch warum ist dies so? Eine erste und einfache Antwort ist, dass Spender auf authentische persönliche Briefe eher mit einer Spende reagieren und helfen. Doch diese Antwort enthält noch keine [weiter lesen]

 
Der perfekt ausgefüllte Zahlschein

Kennen Sie das Problem auch? Sie haben einen Zahlschein in einer Beilage und erhalten nun Spenden. Soweit, so gut – doch Fundraising fängt ja erst an, wenn wir zu den Spendenden eine Beziehung aufbauen können. Und dazu gehört in der Regel eine vollständige Postanschrift. Damit hapert es aber oft sehr. Auf den Kontoauszügen finden wir [weiter lesen]

 
Das PS mit Leben füllen

Die meisten Spendenbriefe enden mit einem Postscriptum, dem PS. Die klassischen Ratgeber empfehlen, unbedingt ein PS ans Ende des Briefes zu stellen, denn dieses würde als erstes gelesen werden. Und tatsächlich scheint es so zu sein, dass der Leser nach dem Öffnen des Briefs, diesen zuerst einmal mit den Augen scannt und den kürzesten Absatz [weiter lesen]

 
Wenn Ihr Projekt Sie langweilt ...

Auf dem Blog Future Fundraising Now las ich vor wenigen Wochen den interessanten Beitrag “If your brand is boring you, you’re doing something right.” Darin wird ausgeführt, dass es keinen Sinn macht, ständig an seinem Markenauftritt herumzubasteln, nur weil er einem selber nicht mehr gefällt. Markenführung ist ein längerfristig angelegter Prozess. Ich selber fühlte mich da [weiter lesen]

 
Osterbeilage - Reziprozität II

Vor einiger Zeit schrieb ich über den psychologischen Effekt der Reziprozität und seine praktische Auswirkung auf das Fundraising. Zwischenzeitlich erhielt ich – als Kaltmailing, also ohne bisher Spender zu sein – einen Spendenaufruf des NABU mitsamt drei Beilagen (s. Bild nebenan). Nun, über das Mailing als solchem könnte man auch den einen oder anderen kritischen [weiter lesen]

 

Der ursprünglich hier stehende Artikel als Antwort auf einen Beitrag in einem anderen Blog ist offline.  Die Autorin hat mittlerweile Ihren Beitrag auch aus ihrem Blog genommen und sich für die Form Ihres Beitrags entschuldigt. Damit ist kein sachlicher Grund mehr für meine Replik gegeben, in welcher ich den zurückgezogenen Beitrag zitiere. Ich bitte die [weiter lesen]

 
Authentisches Wissen

Der Deutsche Fundraising Kongress steht vor der Tür. Und damit stehen einige hundert Teilnehmende vor der Qual der Wahl, welchen Workshop, welches Seminar oder welche Table-Session besucht werden soll. Wer sich während des Kongresses – beim hoffentlich wieder präsenten – Buchshop der Familie Fischer umsieht, steht vor ähnlichem Problem. Welches Buch lohnt die Anschaffung, wo [weiter lesen]

 
Was ist Ihre Spenderliste wert?

Vor über 20 Jahren schrieb F. Vester in einem kleinen Buch über den Wert eines Vogels. Und am Ende stand eine erstaunlich hohe Summe, welche sich aus unzähligen kleinen und größeren Positionen zusammensetzte. Angefangen beim Schädlingsverzehr, der Samenverbreitung bis hin zur Lebensfreude für uns Menschen fand er Positionen. Und ganz ähnlich könnte man sich fragen, [weiter lesen]

 
Was macht eine Gemeinschaftsstiftung aus?

Als ich vor 13 Jahren mit der “Stiftung Wanderjugend” meine erste Gemeinschaftsstiftung auf den Weg brachte, gab es noch nicht viele Vorbilder zu diesem Stiftungstyp. Mit der Gründung von eva’s Stiftung 2003 und der Publizierung des Vorgehens der Stiftungsgründung wurde die Gemeinschaftsstiftung für viele zu einem Modell für Stiftungsneugründungen. Was ist das Besondere an einer [weiter lesen]

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